Viele von uns verbinden mit Sizilien wunderschöne Landschaften, idyllische Hafenstädte und ein ausgeprägtes italienisches Temperament. Andere denken zuerst Armenhaus Italiens und Mafia Hochburg. Wer Sizilien nicht kennt, neigt dazu der Insel einen Stempel aufzudrücken und sich dabei der Klischees zu bedienen.
Die Insel wurde in ihrer bewegten Geschichte von den unterschiedlichsten Kulturen erobert und hat deshalb eine Vielfalt an kulturellen Schätzen und Sehenswürdigkeiten der unterschiedlichsten Epochen zu bieten. Wer schon einmal auf Sizilien war, hat sicherlich den Ätna gesehen und ist auf den Uferpromenaden von Syrakus flaniert. Auch das antike Theater von Taormina oder das spätbarocke Noto stehen auf der Liste der klassischen Sehenswürdigkeiten.
Die meisten Urlauber kommen in Palermo auf Sizilien an. Seien es die Gäste von Mittelmeer Kreuzfahrten zu einem Landausflug oder auch die Urlauber, die länger bleiben wollen und mit dem Flugzeug oder Fährschiff anreisen. Palermo präsentiert sich als eine geschichtsträchtige chaotische Großstadt voller Widersprüche. Die sozialen Probleme sind immens.
Von hier aus sollte man es auch einmal wagen, den Westen der Insel zu entdecken. Hier finden sich Strände, Städte und Schätze der Antike, die das Bild Siziliens auf andere Weise komplettieren. Interessanter wird die Reise, wenn man sich etwas von der Küste löst und den kürzeren Weg durch das Hinterland wählt. Auf dem Weg liegt dann zum Beispiel die Kathedrale von Monreale ein Meisterwerk normannischer Baukunst.
Wenn man die Küste im Westen erreicht hat, sollte man auf keinen Fall das elegante Castellamare del Golfo versäumen. Die Strände strotzen nur so vor Schönheit. Sizilien, von Lampeduso, als Amerika der Antike bezeichnet, bietet für einen Urlaub geschichtsträchtige Erlebnisse, alles für einen Badeurlaub und natürlich auch eine hervorragende Küche.
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